Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche Situation Das globale Wirtschaftswachstum lag im ersten Quartal 2014 bei 2,5 %. Trotz der Verunsicherung durch die Krise in der Ukraine zeigten sich die etablierten Volkswirtschaften erholt. Europa wies nach der bisherigen Rezession im ersten Quartal ein Wachstum auf. Einen Anstieg der Wirtschaftsleistung verzeichneten auch die USA, wobei sich jedoch die extreme Kältewelle der Wintermonate dämpfend auswirkte. In den aufstrebenden Volkswirtschaften ließ die Dynamik der wirtschaftlichen Entwicklung nach. Belastet durch anhaltende Diskussionen über den Finanzsektor ergab sich in China ein Wachstum unter Vorjahresniveau. Die indische Wirtschaft zeigte ebenfalls eine vergleichsweise schwächere Entwicklung.

Branchenspezifische Situation Die Produktion der Chemieindustrie nahm in den ersten drei Monaten des Jahres 2014 um 4,9 % zu. China verzeichnete weiterhin ein sehr starkes Wachstum. Die USA weiteten die Produktionsmengen leicht aus, während sich Brasilien schwach entwickelte. Europa zeigte eine deutliche Erholung.

Entwicklung wichtiger Abnehmerbranchen In der Automobilindustrie zeigte sich im ersten Quartal 2014 eine leichte Zunahme der Produktion um 2,9 %. Europa verzeichnete nach langer Zeit wieder ein Wachstum, wobei sich die positive Entwicklung auch in einigen Ländern mit zuletzt schwachem Neufahrzeugmarkt durchsetzte. In den USA normalisierte sich die Wachstumsdynamik nach einer Phase der Erholung, während sich in China eine leichte Reduktion des Wachstums ergab.

Die Nachfrage nach Reifen, insbesondere Ersatzreifen, erhöhte sich weltweit im ersten Quartal 2014. Die Nachfrage nach Reifen für die Erstausrüstung entwickelte sich analog zur Fahrzeugproduktion und zeigte nur in Brasilien eine rückläufige Entwicklung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge. In China wuchs die Nachfrage nach Reifen weiter dynamisch. Auch in Europa und in Nordamerika zeigte sich eine positive Entwicklung.

Wetterbedingt fiel das Wachstum der Baubranche in den USA schwächer als erwartet aus. In Europa zeichnete sich eine Erholung des Bausektors ab, während sich in China das Wachstum leicht abschwächte.

Die Produktion von Agrochemikalien nahm in den USA und Europa zu. Auch in China stieg die Erzeugung leicht.